Kühlschrank-Poesie

Was passiert, wenn man eine große Party in seiner WG schmeißt, das einzige Badezimmer sich an die Küche anschließt und der Kühlschrank voller Magnetwörter ist? Richtig! Es bildet sich eine lange Schlange wartender Menschen mit vom Getränkegenuss gefüllten Blasen, die beginnen, sich neben interessanten, lustigen und auch aufschlussreichen Unterhaltungen, die Wartezeit damit zu vertreiben, ein paar lustige Wort- und Satzkreationen am Kühlschrank zu hinterlassen.

Vor Kurzem war ich gemeinsam mit Vera zu Besuch auf der Geburtstagsparty eines Freundes, wo genau das passiert ist. Entdeckt habe ich das Ganze als ich mich genüsslich am Buffet bediente und, friedlich vor mich hinkauend, meinen Blick durch den Raum schweifen ließ.

2-3 Leute standen beim Warten direkt vor dem Kühlschrank, schoben ein paar Magnetblättchen an Tür umher und kicherten. Aus reinem Interesse und aufgrund meiner Schüchternheit reihte ich mich einfach in die Toilettenschlange ein bis ich schließlich selbst vor dem Kühlschrank landete. Dort angekommen habe ich mir erstmal ein Bier daraus geschnappt und angefangen zu schauen, was da alles so für Wörter und Buchstaben vorhanden sind. Menschen, die mich fragten, ob ich für die Toilette anstehe, machte ich klar, dass ich nicht anstehe – verwunderte Blicke, ein lächelndes Nicken. Ein spontaner kreativer Antrieb überkam mich; und nach ca. 3 Stunden, mit ein paar wenigen Unterbrechungen, und einige Biere später, habe ich meiner Meinung nach doch ein paar Werke interessanter, absurder, aber doch irgendwie künstlerischer Poesie geschaffen.

Mein unterbewusstes Ziel: alle vorhandenen Magnetwörter und -buchstaben verwenden! (ich habe es annähernd geschafft)

Hier mein erstes, aus dem Bauch heraus entstandenes, Kühlschrankgedicht, “geschrieben” mit Magnetwörtern

Falscher Aufstand

Das zweite Gedicht ist in spontaner Kooperation mit einer guten Freundin entstanden.

untitled

und danach habe ich dann noch so einige weitere kreiert

Flüstermilch

Wurstfraukette

untitled

Roh, weil artig

und noch einige kleine Wortspielereien und -gebilde

Nachdem ich mich dann am Kühlschrank ausgetobt habe, sah er so aus:

Wenn euch der Beitrag gefallen hat (oder auch nicht) oder falls ihr sogar Lust auf mehr Kühlschrankpoesie und -gedichte von mir habt, hinterlasst mir doch einfach gerne ein Kommentar!


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